Vor der Reha

Anmeldung

Anmeldungen zur stationären oder tagesklinischen Rehabilitation können über den Krankenhausarzt oder über den Hausarzt erfolgen.

Koffer Packen

  • Arztberichte, Röntgenbilder, soweit vorhanden Krankenversicherungskarte
  • Vorsorgevollmacht u. Patientenverfügung (soweit vorhanden)
  • bei Bedarf Brille (mit Name kennzeichnen), Zahnprothese, Hörhilfe mit Ersatzbatterien, eigene und bisher genutzte Hilfsmittel (z.B. Schienen oder Rollator)
  • bequeme Freizeitkleidung, feste Schuhe (keine Turnschuhe), Jacke für den Außenbereich
  • Badeanzug / Badehose
  • kein Schmuck, keine Kreditkarte
  • nur geringe Mengen Bargeld

Anfahrt

Anfahrt

Parkmöglichkeit im Parkhaus Zufahrt Weberstraße (kostenpflichtig)

Besuchszeiten
Besucher respektieren die Mittagsruhe und Therapiezeiten (bis 16.oo Uhr), die Besuchszeit endet um 21.00 Uhr. Besucher können Patienten zur Therapie begleiten.

  • Buslinie 3 u. 13 Haltestelle Luisenhospital
  • Euregio-Bahn Haltepunkt Schanz 

Anmeldung für Zuweisende

Reha-Anmeldeformular downloaden

Wir bitten, das ausgefüllte Formular

  1. an die Krankenkasse zu faxen (die Fax-Nummer finden Sie in Ihren Krankenkassen-Unterlagen)
  2. an uns zu schicken,
    - entweder als Fax an Reha-Klinik Chefarzt-Sekretariat
      Fax-Nr 0241 - 414-2232,
    - oder per Briefpost an Chefarzt-Sekretariat Reha-Klinik Haus Cadenbach,
      Boxgraben 99, 52064 Aachen

Nach einer Genehmigung durch die Kasse planen wir den Aufnahmetermin. Telefonische Rückfragen hierzu richten Sie bitte an das Sekretariat unserer Pflegedienstleitung (Frau Pfennings tel. 0241-414-2572).

Die Klärung inhaltlicher Fragen oder Absprachen erfolgen über Dr. Mellies oder Dr. Schütz (tel. 0241/414-2560 Chefarzt-Sekretariat).

Gerne sind wir Ihnen im Bedarfsfall behilflich!

Nach der Reha

Rückkehr nach Hause

Die Vorbereitung für die die Rückkehr in Ihre gewohnte Umgebung wird mit Ihnen und Ihren Angehörigen detailliert besprochen . Der Sozialdienst wird die Notwendigkeit von externen Hilfsangeboten wie hauswirtschaftliche Hilfen, pflegerische Unterstützung durch einen Pflegedienst, fahrbaren Mittagstisch und ein Hausnotrufsystem mit Ihnen und Ihren Angehörigen besprechen.

Wenn eine Pflegestufe beantragt werden muss, erhalten Sie und Ihre Angehörigen Unterstützung bei der Antragstellung, wenn nötig, bringt der Sozialdienst die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst noch während der Reha auf den Weg. Über die notwendigen Hilfsmittel wie z.B. Duschhocker, Rollator u.a.m. werden die Ergo- und Physiotherapeuten Sie beraten. Rezepte werden ausgestellt, ein Sanitätshaus mit der Lieferung beauftragt, denn alles soll zu Hause stehen und montiert sein, wenn Sie dort ankommen.

Die Mittel für eine notwendige Wohnungsanpassung (z.B. Umbau eines Bades) müssen bei der Pflegekasse gesondert beantragt werden. Der medizinische Dienst wird vor Ort die Notwendigkeit der Maßnahme begutachten. Sind Ihre Angehörigen bereit und in der Lage, die pflegerische Unterstützung selbst zu leisten, wird Ihre zuständige Pflegekraft ihnen ein individuelles Pflegetraining anbieten. Darüber hinaus können Sie an einem kostenlosen Pflegekurs für pflegende Angehörige teilnehmen.

Möglichkeit der Kurzzeitpflege

Der Aufenthalt in einer Kurzzeitpflege kann zur weiteren Stabilisierung dienen. Er kann auch Zeiten überbrücken, die für Umbauten der bestehenden Wohnung, zur Organisation privater Unterstützung, zur Suche eines neuen Wohnumfeldes, z.B. altengerechte Wohnung oder Betreutes Wohnen notwendig sind. 

Voraussetzung ist eine bestehende Pflegestufe, die eine finanzielle Unterstützung durch die Pflegekasse sicherstellt. Ein finanzieller Eigenanteil ist dennoch zu leisten.

Besuch eines Tagespflegehauses

Der Besuch eines Tagespflegehauses bietet Vorteile für Sie und Ihre Angehörigen während der Berufstätigkeit oder anderer Abwesenheiten über Tag: Sie können sicher sein, dass Sie gut versorgt sind (Mahlzeiten, Pflege), Ansprache haben in geselliger Runde bei den Alltags- und Freizeitangeboten der Einrichtung. Vereinbaren Sie Probetage, lassen Sie sich auf neue Aktivitäten ein!

Umzug in Betreutes Wohnen

Der Begriff "Betreutes Wohnen" ist nicht geschützt. Es verbergen sich dahinter ganz verschiedene Angebote in öffentlicher und privater Trägerschaft mit unterschiedlichem Komfort und unterschiedlichen Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch die Pflegekasse oder anderer Kostenträger. In der Regel wird eine Grundmiete vereinbart, zu der individuelle Service-Pakete mit sehr unterschiedlicher Preisstruktur geschnürt werden können. Lassen Sie sich direkt von den Anbietern beraten, vergleichen Sie Angebot und Leistung. 

In Aachen wird auch "Service-Wohnen ohne Umzug" angeboten: hierbei steht Ihnen in ihrer bisherigen Wohnung für eine monatliche Service-Pauschale ein Ansprechpartner zur Verfügung, mit dem Sie Ihren individuellen Betreuungsbedarf festlegen. Informationen erhalten Sie beim Seniorentelefon der Städteregion Aachen.

Umzug in eine seniorengerechte Wohnung

Der Umzug in eine seniorengerechte Wohnung erfordert die Unterstützung Ihrer Angehörigen. Es gibt zahlreiche Wohnungen dieses Typs, die von Wohlfahrtsverbänden (z.B. AWO, DRK, Caritas u.a.m.) und von privaten Trägern gebaut und unterhalten werden. Sie erhalten Adressen von entsprechenden Wohnungsanbietern beim Seniorentelefon der Städteregion Aachen.

Umzug in ein Seniorenheim/Pflegeheim

Lassen Sie sich von einem Umzug in ein Seniorenheim nicht entmutigen. Eine gute Voraussetzung wäre, wenn Sie sich in "guten" Tagen schon hier und da in einer Einrichtung ein Bild über die Zimmergestaltung und Angebote eines modernen Pflegeheimes gemacht hätten.

Aber selbst wenn Sie ganz ohne "Vorkenntnisse" ein Pflegeheim wählen müssen: die meisten Einrichtungen bieten Einzelzimmer mit hohem Komfort und individueller Lebensgestaltung an. Voraussetzung ist eine bestehende Pflegestufe, die eine finanzielle Unterstützung durch die Pflegekasse sicherstellt. Ein finanzieller Eigenanteil ist dennoch zu leisten. Über die Höhe des zu leistenden Eigenanteils lassen Sie sich in der Einrichtung beraten.

Umzug in eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke

Seit einigen Jahren gibt es die Möglichkeit, in Seniorenwohngemeinschaften für Demezkranke einzuziehen. Voraussetzung ist eine Pflegestufe und ein hoher persönlicher Betreuungsbedarf. Die Bewohner dieser Wohnform bewohnen ein eigenes Zimmer mit eigenem Bad und eigener Toilette.

In großzügig gestalteten Gemeinschaftsräumen findet unter fachkundiger Begleitung, rund um die Uhr anwesender Präsenzkräfte, der von den Bewohnern selbst gestaltete Lebensalltag statt. Wenn Sie sich in der Städteregion Aachen für diese Wohnform interessieren, nehmen Sie Kontakt auf zu:

Ambulant betreute Wohngemeinschaft 
der Alzheimergesellschaft Aachen e.V. 
Tel.: 0241-44599207

Sonstiges

Es gibt gemeinschaftliche Wohnprojekte wie z.B. "Gemeinsam Wohnen "jung und alt e.V.". Oder Sie bieten im Rahmen von "Wohnen für Hilfe" Ihren Wohnraum für Studierende an, die dafür als Gegenleistung Hilfestellung, die genau festgelegt wird, z.B. in Haus, Garten, Besorgungen, Sicherheit durch Präsenz im Haus, anbietet.

Zu solchen und weiteren individuellen Möglichkeiten erhalten Sie über das Seniorentelefon der Städteregion Aachen und die Verbraucherberatungsstellen Aachen und Alsdorf weitere Auskünfte.

Besteht aus therapeutischer Sicht nach der Entlassung die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung, so wird der Hausarzt darüber im Entlassbrief informiert. Dieser kann ambulante Logo-, Ergo- oder Physiotherapie verordnen.

Die weitere therapeutische Behandlung kann auf drei Wegen erfolgen:

  • Ambulante Weiterbehandlung in unserem Haus
  • Besuch einer therapeutischen Praxis in Ihrer Nähe (Ihr Therapeut vermittelt gerne Adressen)
  • Behandlung im eigenen häuslichen Umfeld im Rahmen von Hausbesuchen (dies muss auf der Verordnung gesondert vermerkt werden)

Therapeutische Weiterbehandlung

Besteht aus therapeutischer Sicht nach der Entlassung die Notwendigkeit einer Weiterbehandlung, so wird der Hausarzt darüber im Entlassbrief informiert. Dieser kann ambulante Logo-, Ergo- oder Physiotherapie verordnen.

Die weitere therapeutische Behandlung kann auf drei Wegen erfolgen:

  1. Ambulante Weiterbehandlung in unserem Haus.
  2. Besuch einer therapeutischen Praxis in Ihrer Nähe (Ihr Therapeut vermittelt gerne Adressen).
  3. Behandlung im eigenen häuslichen Umfeld im Rahmen von Hausbesuchen (dies muss auf der Verordnung gesondert vermerkt werden).