Profil

Kleiner Schnitt - Große Wirkung

Die Chirurgische Klinik

Wir heißen Sie willkommen auf den Seiten der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie. Bei uns sind Sie in besten Händen für die operative Therapie aller Krankheitsbilder des Bauchraumes, des Brustkorbs und der Schilddrüse.

Unseren erfahrenen und engagierten Mitarbeitern liegt IHR Wohl am Herzen. Wir bieten Ihnen medizinische Versorgung auf allerhöchstem Niveau. Damit Sie sich nach einer OP schnell wieder erholen, operieren wir wann immer möglich minimalinvasiv. Das heißt, die Eingriffe erfolgen über kleine Schnitte unter Videokontrolle mit sehr feinen Instrumenten. Seit Jahren stellen wir als zertifiziertes Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis. Den Schritt in die Zukunft haben wir an dieser Stelle bereits vollzogen: unsere Chirurgen arbeiten im OP laparoskopisch mit 3D-Technik.

Schwerpunkte der Klinik liegen darüber hinaus in der operativen Behandlung von Hernien (Brüchen), in der Schilddrüsenchirurgie, sowie in der Proktologie. Auch auf diesen Gebieten haben uns die Deutsche Krebsgesellschaft und chirurgische Fachgesellschaften zertifiziert.

Optimale Versorgungskonzepte für Darmkrebspatienten können wir im Rahmen des interdisziplinären Zertifikats Darmkrebszentrum garantieren. Als Teil eines überregionalen Lungenzentrums entwickelt unser Team individuelle Therapiepläne. Auf all diese chirurgischen Gebiete ausgerichtete Spezialsprechstunden stellen Ihren direkten Kontakt mit einem unserer Spezialisten sicher.

In enger Kooperation mit niedergelassenen Kollegen und Fachärzten anderer medizinischer Bereiche optimieren wir die Behandlung von Krebspatienten in der wöchentlich stattfindenden onkologischen Konferenz.

 

Wir sind für Sie da:

 

  • unsere Ärzte, die sich stetig weiterbilden, und alle unsere Mitarbeiter/innen
  • schon beim ersten Kontakt in einer unserer Sprechstunden
  • das Team, das Sie betreut wenn eine ambulante Operation möglich ist
  • bis hin zu dem Pflegepersonal auf den chirurgischen Stationen.

Team

Unser Team freut sich auf Sie!


Assistenzärzte

Fabian Achenbach

Lea Bertram

Maximilian Jansen

Dr. med. Anja Nilges - Fachärztin für Chirurgie

Dr. med. (HU) Andras Seffer

Dr. med. Maren Westerkamp

Unsere Leistungen

Im Folgenden zeigen wir Ihnen unser vielfältiges Leistungsspektrum.
Wenn Sie Fragen zu unseren Leistungen haben, sprechen Sie uns an!
Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Die folgende Liste zeigt eine Übersicht über die von uns behandelten Organsysteme und gibt jeweils genauere Informationen zu den Symptomen und Erkrankungen der verschiedenen Organen.

Schilddrüse und Nebenschilddrüse

Die chirurgische Klinik des Luisenhospitals ist seit Jahren die einzige Klinik in der Region, die von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit dem Qualitätssiegel des "Kompetenzzentrums für Schilddrüsen und Nebenschilddrüsenchirurgie" ausgezeichnete ist. Dieses Siegel erhalten nur Kliniken die diese Chirurgie auf höchstem, extern qualitätsgesichertem und zertifiziertem Niveau betreiben. Dies drückt sich nicht nur in einer hohen Zahl operierter Patienten, sondern vor allem in einer sehr niedrigen und nachweisbaren Zahl von Komplikationen aus.

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Speiseröhre

Die Speiseröhre ist der erste Anteil des Verdauungsapparates. Sie übernimmt den (aktiven) Transport der Nahrung vom Mund bzw. Rachen in den Magen. Die Speiseröhre ist ein Muskelschlauch, der innen von unterschiedlichen Schleimhäuten ausgekleidet ist und direkt an andere wichtige Organe wie Luftröhre, Lunge, Aorta, Herz und Leber angrenzt. Kurz vor der Mündung in den Magen tritt die Speiseröhre durch das Zwerchfell.

Erkrankungen der Speiseröhre machen sich hauptsächlich durch Schluckbeschwerden oder durch sogenanntes Sodbrennen, d.h. ein Schmerzgefühl hinter dem unteren Brustbein bemerkbar. Am Anfang der Untersuchungen steht immer eine Spiegelung.

Schluckbeschwerden können viele Ursachen haben. Ein relativ harmlose Ursache sind z.B. Divertikel, das sind angeborene oder erworbene Ausstülpungen, in denen sich die geschluckten Substanzen fangen. Je nach genauer Lage dieser Ausstülpungen kann der Chirurg sie durch einen komplikationsarmen, oft auch laparoskopisch durchführbaren Eingriff dauerhaft beseitigen.

Eine weitaus gefährlichere Ursache für Schluckstörungen sind bösartige Tumore in der Speiseröhre. Diese sind nur im Frühstadium und nur durch eine Operation heilbar, daher sollte jede auch nur angedeutete Schluckstörung durch eine sofortige Spiegelung (Endoskopie) abgeklärt und dann bei nachgewiesener Bösartigkeit auch unbedingt dem Chirurgen vorgestellt werden. Manchmal ist vor der Operation auch eine Stahlen- und/oder Chemotherapie sinnvoll und erhöht die Heilungschance.

Sodbrennen entsteht durch Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre aufgrund eines nicht mehr funktionierenden Muskel"ventils" am Übergang von Speiseröhre zu Magen. Ist dieses Ventil einmal defekt, erholt es sich nie mehr wieder. Anfangs können die Rückflusssymptome dadurch beseitigt werden, dass man mit Medikamenten ("Säureblocker" wie Omeprazol u.a.) den Mageninhalt einfach weniger sauer macht. Dies verhindert aber keineswegs den weiteren Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre, man spürt es nur nicht mehr.

Dennoch wird die Speiseröhre weiter geschädigt und nicht selten muss die Medikamentendosis immer weiter erhöht werden.

Inzwischen sind auch deutliche Nebenwirkungen der Langzeiteinnahme dieser Medikamente bekannt. Mit der zumeist laparoskopisch durchgeführten Rekonstruktion des "Ventils" (sogenannte Fundoplicatio) steht allerdings eine extrem erfolgreiche und nebenwirkungsarme Alternative zur lebenslangen Medikamenteneinnahme zur Verfügung. Diese Operation hat sich in wissenschaftlichen Studien höchster Qualität als der nicht-operativen Therapie im Langzeitverlauf überlegen erwiesen!

Eine weitere persönliche Beratung findet in unserer Sprechstunde Bauchzentrum statt. 

Magen

Der Magen liegt zentral im Oberbauch. Er dient als Zwischenspeicher der geschluckten Nahrung und sorgt mit seiner Säure für die Abtötung von Keimen. Portionsweise gibt er seinen Inhalt an den nachfolgenden Dünndarm, genauer den ersten Abschnitt davon, den Zwölffingerdarm (Duodenum) weiter.

Magenerkrankungen machen sich üblicherweise durch Schmerzen bemerkbar. Wenn die Erkrankung zu einer Verengung des Magenausgangs führt, können auch Übelkeit und Erbrechen dominieren. Gelegentlich kommt es auch zu einer Blutung im Magen, die sich dann durch blutigen oder schwarz verfärbten Stuhl bemerkbar macht.

Über die Krankheitssymptome lässt sich nicht zwischen gut- und bösartigen Erkrankungen entscheiden, hierzu ist unbedingt eine Spiegelung erforderlich.

Magengeschwüre werden heute ganz überwiegend mit Medikamenten behandelt. Nur wenn diese Therapie nicht funktioniert, muss der Chirurg eventuell einen Teil des Magens, selten den ganzen Magen entfernen. Auch die meisten Blutungen im Magen können heute nicht-operativ, d.h. durch die Spiegelung behandelt werden, so dass nur die schwierigsten Fälle operiert werden müssen. Anders sieht es bei den gut- oder bösartigen Tumoren des Magens aus. Diese erfordern zur Heilung immer die operative Entfernung, die allerdings bei gutartigen Tumoren oft laparoskopisch möglich ist.

Bei bösartigen Erkrankungen wird vor der Operation heute oft eine Chemotherapie vorgeschaltet, da dies die Heilungschancen erhöht. Auch nach Totalentfernung des Magens ist die Lebensqualität - nach einer gewissen Gewöhnungszeit - sehr gut und bedeutet für den Patienten praktisch keine Einschränkungen.

Bitte kommen Sie gerne in unsere  Sprechstunde Bauchzentrum für ein Beratungsgespräch.

Leber

Die Leber ist ein großes Organ, welches den rechten Oberbauch fast vollständig ausfüllt und im engen Kontakt zu Gallenblase und Gallenwegen, zum Magen und zum rechten Zwerchfell steht. Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan des Körpers, die an zahllosen Stoffwechselprozessen Anteil hat. Sie besitzt dabei eine sehr große Funktionsreserve, so dass eine Funktionsstörung oftmals erst dann auffällig wird, wenn ein Großteil der Leber bereits zerstört ist.

Die Symptome einer Lebererkrankung können sehr vielgestaltig sein und beschränken sich meist auf ein dumpfes Druck- oder Schmerzgefühl im rechten Oberbauch. Auch eine sogenannte Gelbsucht, die durch den Aufstau der in der Leber produzierten Galleflüssigkeit verursacht wird, kann ein typisches Symptom einer Lebererkrankung sein, wobei allerdings eine deutliche Überlappung mit Erkrankungen der Gallenwege bzw. der Bauchspeicheldrüse besteht.

Die gefährlichste Erkrankung der Leber verläuft eher symptomarm, das sind die bösartigen Tumore, die entweder von Leberzellen oder Gallengangszellen in der Leber ausgehen können. Neben den bösartigen gibt es auch gutartige Tumore, die gelegentlich durch ihr Verdrängen des Wachstums uncharakteristische spezifische Beschwerden machen.

In ähnlicher Weise können sich auch Zysten der Leber äußern, die entweder angeboren sein können, oder aber auf eine infektiöse Erkrankung wie den Hunde- und Fuchsbandwurm hindeuten können. Gut- und bösartige Tumore wie auch zystische Lebererkrankungen können klare Indikationen zu operativen Maßnahmen sein, insbesondere bösartige Erkrankungen können nur durch eine Operation geheilt werden.

Im engmaschigen Gespräch zwischen Chirurgen und Internisten/Gastroenterologen muss der jeweils optimale Zeitpunkt für die operative Intervention festgelegt werden.

Gerne können Sie sich in unserer  Sprechstunde Bauchzentrum vorstellen.

Gallenblase und Gallenwege

Die in der Leber produzierte Galleflüssigkeit wird über den Gallengang in den ersten Teil des Dünndarms, den sogenannten Zwölffingerdarm (Duodenum) geleitet. Die Mündung des Gallengangs erfolgt dabei üblicherweise zusammen mit dem Ausführungsgang der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Die Gallenblase ist an den Gallengang angeschlossen und stellt eine Art Zwischenspeicher für die Galle dar.

Eine Störung des Galleabflusses mit Aufstau und Entwicklung einer Gelbsucht, ggf. mit bierbrauner Verfärbung des Urins und Entfärbung des Stuhls, stellt die Symptomatik fast jeder Erkrankung der ableitenden Gallenwege dar. Dies ist oftmals verknüpft mit Schmerzen im rechten Oberbauch und Entzündungszeichen, kann aber auch ohne diese beiden Symptome verlaufen.

Hauptursache für den Aufstau sind Gallensteine, die zweithäufigste Ursache sind aber schon bösartige Tumore, entweder des Gallengangs oder aber des sogenannten Kopfteils der Bauchspeicheldrüse, da der Gallengang durch diese hindurch zieht. Eine Gallensteinerkrankung mit Steinen im Gallengang wird heute üblicherweise zunächst internistisch/gastroenterologisch durch eine Spiegelung mit Steinentfernung behandelt.

Dennoch muss in jedem Fall der Hauptbildungsort für Gallensteine, nämlich die Gallenblase, entfernt werden. Dies geschieht heute üblicherweise in der sogenannten minimal invasiven Technik (laparoskopische Chirurgie, "Knopflochchirurgie"). Bei dem Verdacht auf das Vorliegen einer bösartigen Abflussbehinderung der Galle liegt die einzige Chance auf Heilung in der Operation, so dass hier schnellstmöglich der Chirurg konsultiert werden sollte.

Um den speziellen Fragestellungen betroffener Patienten gerecht zu werden, bieten wir in unserer Klinik eine spezialisierte Gallensprechstunde an.

Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse ist ein extrem versteckt an der Hinterwand des oberen Bauchraumes liegendes Verdauungsorgan. Es grenzt an Magen, Leber, Dickdarm und verschiedene große Blutgefäße an und hat besonders engen Kontakt zum Zwölffingerdarm (Duodenum). Zudem verläuft der untere Gallengang durch die Bauchspeicheldrüse und mündet zusammen mit dem Ausführungsgang des Pankreas in den Zwölffingerdarm.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, die eine Operation erfordern sind relativ selten. Ausnahme ist der Tumor. Nach heftigen Entzündungen des Pankreas (meist durch Gallensteine oder Alkohol ausgelöst) können sich so Zysten bilden, die der Chirurg u.U. entfernen muss.

Schmerzen infolge einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung können ebenfalls Grund sein, einen Teil des Organs chirurgisch zu entfernen.

Die gefährlichste Erkrankung der Pankreas ist allerdings der bösartige Tumor. Die einzige Chance auf Heilung ist die operative Entfernung. Einziges Warnzeichen für den Tumor ist oft eine Ikterus (Gelbsucht), meist kombiniert mit Entfärbung des Stuhls und Dunkelfärbung des Urins. Bei Vorliegen dieser Symptome ist bis zum Beweis des Gegenteils immer von einem bösartigen Pankreastumor auszugehen, der nur durch eine Operation definitiv abgeklärt und ggf. geheilt werden kann! Lediglich eine Spiegelung und ein CT sind vorher noch sinnvoll.

Für weitere Informationen stellen Sie sich bitte in unserer Sprechstunde Bauchzentrum vor.

Dünndarm/Dickdarm

Der Dünndarm ist mit seiner Länge von meist deutlich über 2 Metern das Hauptorgan für die Aufnahme aller Nährstoffe. Krankheiten des Dünndarmes, die eine chirurgische Therapie erfordern, zeigen meist die Symptome einer Passagebehinderung: Übelkeit, Erbrechen und aufgetriebener Bauch. Diese Passagebehinderung kann durch Verwachsungen nach anderen Bauchoperationen hervorgerufen sein, oder aber durch eigene Erkrankungen dieses Dünndarmabschnitts. Dies sind zumeist entzündliche Erkrankungen, seltener Aussackungen (Divertikel) oder noch seltener gut- und bösartige Tumorerkrankungen. Wenn diese Erkrankungen zu einer Passagebehinderung geführt haben, gibt es praktisch keine therapeutische Alternative als das betroffene Dünndarmstück zu entfernen.

Der Dickdarm spielt eine wichtige Rolle in der Endphase der Verdauung. Er beginnt im rechten Unterbauch, wo auch der Wurmfortsatz (Appendix, "Blinddarm") von ihm ausgeht und zieht dann in einem aufsteigenden Teil in den rechten Oberbauch, in einem queren Teil in den linken Oberbauch, in einem absteigenden Teil in den linken Unterbauch und dann in einer S-förmigen Schleife in den Enddarm (Rektum), an den sich noch der ca. 3 cm lange Analkanal mit dem Schließmuskel anschließt. Symptome die durch Erkrankungen des Dickdarmes ausgelöst werden können sich daher in allen Bereichen des Bauchraumes zeigen. Derartige Symptome sind meistens verbunden mit Schmerzen unterschiedlicher Charakteristik. Weitere Symptome sind Verdauungsstörungen jeglicher Art sowie Blut- oder Schleimabgänge mit dem Stuhl.

Chirurgische relevante Erkrankungen des Dickdarms sind neben den relativ seltenen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) vor allem die sogenannten Divertikel und die bösartigen Tumoren.

Die Divertikelkrankheit betrifft in der weit überwiegenden Zahl der Fälle einen Abschnitt des Dickdarmes im linken Unterbauch und geht oft mit erheblichen Entzündungszeichen und u. U. mit Abszessbildung einher. Potenziell lebensbedrohlich ist eine entzündungsbedingte Leckbildung mit Bauchfellentzündung, diese gehört notfallmäßig operiert. Meist verläuft die Erkrankung jedoch in Entzündungsschüben, die unterschiedlich schwer sind. Während ein einzelner Schub meist gut mit Antibiotika zu behandeln ist, sollten Patienten die immer wieder zu Entzündungsschüben neigen, oder aber andere Komplikationen der Divertikelkrankheit aufweisen (narbige Verengung, Blutung) operiert werden.

Die Entfernung des divertikelerkrankten Dickdarmabschnittes wird bei uns üblicherweise laparoskopisch durchgeführt, so dass die Patienten oftmals bereits nach einer Woche wieder aus der stationären Behandlung entlassen werden können. Dies gilt allerdings nur bei rechtsseitiger chirurgischer Behandlung und Vermeidung einer Notfalloperation.

Aufgrund der bei uns vorhandenen großen Erfahrung mit dem minimal invasiven Operieren ("Knopfloch-Chirurgie") ist die Klinik seit Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit dem Qualitätssiegel des "Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie" ausgezeichnet.

Häufigstes Symptom des Darmkrebses ist die Blutbeimischung im Stuhl. Wenn der bösartige Tumor im Anfangsbereich des Dickdarmes sitzt, kann dieser Blutverlust auch sozusagen unsichtbar sein. Jede Blutarmut (Anämie), die nicht eine offensichtliche andere Ursache hat, muss im Hinblick auf einen bösartigen Tumor des rechtsseitigen Dickdarmes abgeklärt werden!

Die chirurgische Entfernung des befallenen Dickdarmes mitsamt der ihm zugeordneten Lymphknoten ist die wichtigste Behandlungsart des Darmkrebses und bietet die einzige Heilungschance. Um allerdings die bestmöglichen Behandlungsergebnisse zu erreichen, ist es bei manchen Patienten erforderlich ergänzend vor oder nach der Operation mit einer Strahlen- und/oder Chemotherapie zu behandeln. Eine optimal auf den einzelnen Patienten zugeschnittene Behandlung lässt sich nur durch eine intensive interdisziplinäre Kooperation zwischen Chirurgen, Internisten, Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen und weiteren Kooperationspartnern verwirklichen. Dies ist in dem am Luisenhospital bestehenden und von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Darmkrebszentrum, dem bislang einzigen der Region, sichergestellt.

Dieses Zertifikat stellt insbesondere an die Chirurgie höchste qualitative Anforderungen. Auch die Dickdarmkrebse werden in unserer Klinik nach Möglichkeit minimal invasiv, d. h. laparoskopisch operiert.

Eine individuelle Beratung erhalten Sie in unserer Sprechstunde Bauchzentrum.

Proktologie

Unter dieser Bezeichnung werden Krankheiten zusammengefasst die sich unmittelbar im Bereich des Darmausganges, d.h. des Anus bzw. des Analkanals (die letzten 3 cm des Darmes) abspielen. Die letzten Zentimeter des Darmes sind entscheidend für die sogenannte Kontinenz, d.h. die Fähigkeit Stuhl willkürlich zurückzuhalten bzw. abzugeben. Störungen dieser Funktion äußern sich dann in entsprechenden Inkontinenzproblemen. Weitere Symptome in dieser Region sind insbesondere Schmerzen und deutlich sichtbarer Blutabgang.

Zu den häufigsten Erkrankungen im Analbereich zählen vor allem die Perianalvenenthrombose, im Volksmund gerne auch als sogenannte "äußere Hämorrhoiden" bezeichnet. Hierbei handelt es sich um ein völlig harmloses, aber schmerzhaftes Blutgerinnsel im Bereich der Venen außen am Anus. Bei erheblichen Schmerzen schafft die chirurgische Eröffnung in örtlicher Betäubung schnelle Besserung.

Die häufigste Ursache für einen sichtbaren Blutabgang sind die Hämorrhoiden. Diese nehmen ihren Ausgang von innen, d.h. in einem Bereich ca. 3-4 cm von der Außenwelt entfernt. Gelegentlich kommt es unter dem Stuhlgang zum Vortreten dieser Hämorrhoiden. Wenngleich die Hämorrhoiden die häufigste Ursache für einen Blutabgang sind, muss doch in jedem Fall eines solchen Ereignisses der gesamte Dickdarm nach anderen, möglicherweise noch gefährlicheren Blutungsquellen (bösartiger Tumor) abgesucht werden.

Hämorrhoiden können heutzutage sehr schmerzarm und mit nur kurzem stationärem Aufenthalt operiert werden.

Die häufigste Ursache für Schmerzen im Analbereich ist die sogenannte Fissur, das ist ein Schleimhautriss, der meist im hinteren Anteil des Analkanals auftritt. In der Frühphase wird dieser mit Salben und, falls die Besserung ausbleibt, dann durch eine kleine Operation behandelt.

Abszesse und Fisteln im Analbereich zeigen sich durch Fieber, Schmerzen und ggf. Eiteraustritt. Hier ist auf jeden Fall eine chirurgische Intervention erforderlich.

Im Rahmen einer Inkontinenzproblematik kann der Chirurg mit Muskelersatzoperationen oder aber mit einem Beckenbodenschrittmacher oftmals sehr gut helfen. Wir kooperieren hier sehr eng mit gynäkologischen und urologischen Kollegen im Sinne einer ganzheitlichen Behandlung des Beckenbodens.

In unserer speziellen proktologischen Sprechstunde finden Sie einem extrem erfahrenen spezialisierten Arzt.

Hernien/Leistenbrüche

Aufgrund unserer speziellen Erfahrung in der Reparation von Eingeweidebrüchen haben wir in unserer Klinik seit 2012 ein extern zertifiziertes (Deutsche Herniengesellschaft) Hernienzentrum, in welchem pro Jahr ca. 800 Patienten operativ behandelt werden.


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Nebennieren

Die Nebennieren sind zwei kleine hormonproduzierende Organe, die beidseits den Nieren angelagert sind, das heißt diese Organe liegen tief versteckt in der hinteren Bauchwand.

Erkrankungen der Nebennieren äußern sich fast nur im Rahmen hormoneller Störungen, z. B. eines hormonbedingten Bluthochdrucks. Diese Erkrankungen sind alle sehr selten. Im Zeitalter der breiten Verfügbarkeit von Ultraschall und Computertomographie kommt es jedoch relativ oft zur zufälligen Diagnostik einer umschriebenen Vergrößerung der Nebennieren. Eine derartige umschriebene Nebennierenvergrößerung ist bei Hormonaktivität grundsätzlich und ohne Hormonaktivität ab einer Größe von ca. 3-4 cm, oder einer kontinuierlichen Größenzunahme, ein Grund die Nebennieren zu entfernen. Dies kann heute sehr schonend auf dem Wege einer minimal invasiven Operation geschehen, dies ist auch die vor uns bevorzugte Operationsart.

Bitte kommen Sie in unsere  Sprechstunde Bauchzentrum.

Veränderungen des Fett- und Muskelgewebes

Umschriebene Gewebsvermehrungen in Organen sind meist sehr symptomarm und fallen üblicherweise dem Betroffenen selbst bzw. den Angehörigen auf. Sie sind weit überwiegend gutartiger Natur (z.B. Lipom) und stellen oft nur aufgrund der gestörten Kosmetik oder durch örtliche Druckbeschwerden einen Grund für operative Maßnahmen da.

Bei schnellem Wachstum, unregelmäßiger Kontur oder plötzlicher Schmerzhaftigkeit ist allerdings Vorsicht geboten. Hier sollte eine Entfernung umgehend erfolgen, da dies Hinweise auf Bösartigkeit sein können (sog. Sarkom). Bereits der initiale Eingriff sollte von einem in der Behandlung bösartiger Tumore erfahrenen Arzt vorgenommen werden, denn schon bei einer vermeintlich kleinen Probenentnahme müssen spezielle Regeln beachtet werden, um die bei nachgewiesener Bösartigkeit erforderlichen Folgetherapien nicht zu gefährden.

Gerne beraten wir Sie in unserer  Sprechstunde Bauchzentrum.

Thoraxchirurgie

Die Thoraxchirurgie ist Bestandteil unses zertifizierten Lungezentrums. Hier finden Sie weitere Informationen.

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Techniken und Verfahren

Bereits vor über 20 Jahren erkannte die Chirurgische Klinik die Vorteile und Chancen der "Knopfloch-Chirurgie" und leistet seitdem Pionierarbeit auf Gebieten wie z. Bsp. der Laparoskopie, der Thoraskokopie oder der Mediastinoskopie. Minimalinvasive Eingriffe verringern deutlich die Belastung für die Patienten. Bei uns kommt dabei seit 2013 zudem modernste 3D-Technik zum Einsatz.

Damit Sie nach Ihrer Operation möglichst schnell wieder fit sein können, arbeiten wir nach dem Model der "Fast track Chirurgie". Verschiedene Maßnahmen bewirken hierbei die postoperative Stabilisierung der einzelnen Körperfunktionen und beschleunigen Ihren Erholungsprozess.

Ambulantes Operieren bieten wir selbstverständlich immer dann an, wenn es medizinisch vertretbar ist.

Eine Operation ist oft die Chance auf Heilung für Patienten mit bösartigen Tumoren. Nachweislich von entscheidender Bedeutung ist unter anderem die persönliche Erfahrung des Operateurs. Bei uns sind Sie in besten Händen eines erfahrenen, kompetenten und vielfach extern zertifizierten Teams.

Patienteninfo

Ambulanz

Die Notaufnahme ist 24 Stunden für Sie besetzt und ermöglicht die Versorgung sämtlicher chirurgischer Notfälle.

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Ablauf

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Aufnahme, Aufenthalt und Entlassung auf den Stationen der Chirurgie.

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Station

Hier finden Sie Informationen über die Station der Chirurgie.

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Ansprechpartner

Kontaktieren Sie uns

Sekretariat

Frau Susanne Büscher
T +49 (0) 241 / 414 - 2241
F +49 (0) 241 / 414 - 2287
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