MRT

Patienteninformation für die Kernspintomographie (MRT)

Bei Ihnen soll eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden. Diese Patienteninformation und der vor der Untersuchung ausgehändigte Aufklärungs- und Fragebogen gibt Ihnen die Basisinformationen zur geplanten Untersuchung. Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an den untersuchenden Radiologen/in oder an die medizinisch-technische Röntgenassistentin.

Wie läuft die MRT-Untersuchung ab?

Wir bemühen uns, den vereinbarten Termin pünktlich einzuhalten. Aufgrund von Notfalluntersuchungen ist dies in einem Krankenhaus nicht immer zu gewährleisten. Die Verweildauer in der Röntgenabteilung beträgt erfahrungsgemäß etwa eine Stunde.  

Für die MRT-Untersuchung werden Sie in einen breiten Untersuchungsring gefahren und einem starken Magnetfeld ausgesetzt, was grundsätzlich unbedenklich ist. Die Untersuchungszeit beträgt hierbei zwischen fünfzehn und fünfundvierzig Minuten

Ist ein Kontrastmittel erforderlich?

Bei einer Vielzahl von MRT-Untersuchungen ist keine Kontrastmittelgabe erforderlich.

Je nach Fragestellung kann bei MRT-Untersuchungen eine Kontrastmittelgabe über eine Armvene sinnvoll sein.

Ob tatsächlich eine Kontrastmittelgabe notwendig oder sinnvoll ist, ergibt sich aus der vorliegenden Fragestellung und wird zumeist bereits bei der Terminvergabe entschieden. Zum Termin sollte dann ein Blutwert vorliegen, der Aufschluss über die Nierenfunktion gibt (Kreatinin-Wert).

Was für ein Kontrastmittel wird verwendet?

Es wird ein gadoliniumhaltiges Kontrastmittel verwendet.

Kann es Komplikationen geben?

Gadoliniumhaltige Kontrastmittel können in extrem seltenen Fällen allergische Reaktionen und Nebenwirkungen auslösen.  

Wie lassen sich Reaktionen, allergische Reaktionen und Nebenwirkungen vermeiden?

Bei Patienten mit bereits zurückliegenden allergischen Reaktionen und Nebenwirkungen nach einer Kontrastmittelgabe ist das Auftreten allergischer Reaktionen und Nebenwirkungen wahrscheinlicher. Hier sollte der Nutzen einer erneuten Kontrastmittelgabe streng abgewogen werden und die Untersuchung evtl. ohne Kontrastmittel erfolgen.

Weiter sollte eine Kontrastmittelgabe bei stark eingeschränkter Nierenfunktion (erhöhter Kreatininwert) möglichst unterlassen werden. Genaueres besprechen wir mit Ihnen nach dem Ausfüllen unseres Patientenfragebogens.

Was kann sonst noch passieren?

Aufgrund des starken Magnetfeldes müssen Sie vor der Untersuchung alle metallischen Gegenstände und auch z.B. Scheckkarten ablegen. Herzschrittmacher und Defibrillator-Systeme können durch die Untersuchung beschädigt werden oder durch Wechselwirkungen mit den magnetischen Feldern des MRTs zur Schädigung des Patienten führen. Zudem können eine Reihe weiterer medizinscher Implantate (z.B. Cochlearimplantat, Schmerzpumpen, Insulinpumpen, etc.) nicht für das MRT geeignet sein. Metallsplitter oder Gefäßclips aus ferromagnetischem Material in ungünstiger Lage (z. B. im Auge oder im Gehirn) sind potentiell gefährlich im MRT. Ebenfalls können große oder schleifenförmig angeordnete Tätowierungen im Untersuchungsgebiet  zu Verbrennungen führen. Auch eine Schwangerschaft sollten Sie uns mitteilen. Damit wir vor der Untersuchung sämtliche diesbezügliche Fragen mit Ihnen in Ruhe klären können erhalten Sie einen Fragebogen, den Sie bitte sorgfältig ausfüllen. Dieser Fragebogen ist die Grundlage des Gesprächs vor der Untersuchung und soll Ihnen größtmögliche Sicherheit garantieren. Zögern Sie nicht uns anzusprechen, wenn Sie zudem noch Fragen oder Anmerkungen haben. 

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