Verein

Gemeinsam für Gesundheit und Menschlichkeit

Freunde und Förderer des Luisenhospitals e. V.

Gute medizinische und pflegerische Versorgung sind die Voraussetzung zur Heilung. Aber zum Gesundwerden gehört mehr: ein Umfeld, das die persönlichen Vorstellungen und Bedürfnisse jedes einzelnen Patienten und seiner Angehörigen berücksichtigt. Seit nahezu 150 Jahren verpflichtet sich das Luisenhospital, für die Gesundheit seiner Patienten alles zu tun. Unser Einsatz geht aber weit darüber hinaus. Als einer der größten Arbeitgeber in Aachen fühlen wir uns nicht nur gegenüber unseren Patienten und Mitarbeitern verantwortlich sondern ebenso allen Bürgern unserer Region.

Die Diskussionen um Ressourcen und Verteilung im Gesundheitswesen sowie die rasante Entwicklung des medizinischen Fortschritts stellen Krankenhäuser vor immer größer werdenden Herausforderungen. Um unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden, die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten und unsere soziale Verantwortung weiter ausbauen zu können, engagieren sich Ärzte, Mitarbeiter aus Pflege und Verwaltung ebenso wie Unternehmer und Bürger aus der Aachener Region im 1983 gegründeten Verein "Freunde und Förderer des Luisenhospitals e. V.". Ihnen allen liegt das Wohl der Patienten des Luisenhospitals mit seiner traditionsreichen Geschichte sehr am Herzen.

Unsere Ziele:

  • Finanzielle Unterstützung bei staatlich nicht geförderten Projekten
  • Finanzielle Förderung unserer Bildungs- und Fortbildungsaktivitäten
  • Umsetzung patientennaher Projekte
  • Stärkung der ehrenamtlichen Tätigkeiten im Krankenhaus

Das Luisenhospital hat sich, gerade auch in den letzten Jahren, als sehr leistungsstarkes und medizinisch hoch angesehenes Krankenhaus in der Stadt Aachen etabliert. Mit der ideellen und materiellen Hilfe unserer vielen Freunde und Förderer können wir diesen Weg nachhaltig unterstützen.

Unsere erfolgreichen Projekte u. a.:

  • Anschaffung zusätzlicher technischer Ausstattung für unsere Fachabteilungen
  • Personelle und technische Einrichtung der Mukoviszidose-Ambulanz
  • Professionelle Ausstattung der Bildungsakademie·
  • Operative Versorgung und Pflege von "Kindern in Not" aus Krisengebieten

Damit wir Gesundheit und Menschlichkeit in Aachen weiter stärken und noch mehr Lebensqualität in unser Krankenhaus bringen können, brauchen wir starke Partner. Unsere vielfältigen Aktivitäten können Sie durch eine Mitgliedschaft im Förderverein, aber auch durch eine Einzelspende unterstützen.

Was wir Ihnen bieten:·

  • Regelmäßige Informationen über den Verein sowie rund um das Luisenhospital·
  • Besondere Veranstaltungen für Mitglieder·
  • Die Sicherheit, in unserem Krankenhaus nach neuesten Erkenntnissen, mit moderner Technologie und mit ganzem Herzen behandelt zu werden

Mit Ihrer Mitgliedschaft dokumentieren Sie Ihre Verbundenheit mit unserem Krankenhaus sowie seinen Mitarbeitern. Ihr Jahresbeitrag in Höhe von 30 Euro als Einzelperson und 300 Euro für Unternehmen kommen unbürokratisch und direkt dem Luisenhospital zugute.

Mitglied werden ist ganz einfach!

Laden Sie das Formular für die Mitgliedschaft herunter, drucken Sie es aus und schicken es uns per Post oder per Fax ausgefüllt sowie unterschrieben zu. Viele weitere gute Ideen warten noch auf ihre Realisierung. Gemeinsam eintreten:

Für Gesundheit . Für Menschlichkeit . Für Aachen

Unsere Projekte

Viele wichtige Projekte konnten wir bereits mit Ihren Spenden realisieren. Verschaffen Sie sich im Folgenden einen Überblick über unsere Erfolge:

Mukoviszidose – nicht heilbar, aber behandelbar
Der Alltag für die an Mukoviszidose erkrankten erwachsenen Patienten wird am Luisenhospital Aachen einfacher.

Mukoviszidose ist die häufigste angeborene Stoffwechselerkrankung unserer Bevölkerung. Ca. 8.000 junge Patienten sind in Deutschland betroffen. Von Geburt an müssen die Betroffenen eine zeitaufwendige, kostenintensive Therapie durchführen, die viel Disziplin erfordert.

Die erbliche Stoffwechselkrankheit wird durch einen Gendefekt verursacht Dieser bewirkt eine Regulationsstörung im Wasserhaushalt der Zellen. Anstatt eines flüssigen Sekretes wird ein abnorm zäher Schleim gebildet: ein idealer Nährboden für Bakterien. Außerdem kommt es zu einem zystischen Umbau der Organe, was letztendlich zu deren Funktionsausfall führt. Betroffen sind Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse und Darm, später auch Galle und Herz. Ein Vorgehen nach Leitlinien ist dabei nicht immer möglich.

Trotz intensiver Forschung in der ganzen Welt ist eine Heilung bisher nicht möglich. Die mittlere Lebenserwartung – in den 70er Jahren lag sie bei 10 Jahren – ist inzwischen jedoch auf 38-40 Jahre angestiegen.

Seit 2005 wird der Alltag ein gutes Stück einfacher, denn am Luisenhospital schätzt man sich glücklich, den derzeit 80 Erkrankten in der eigenen Mukoviszidose-Ambulanz regional und überregional besser helfen zu können.

Die Mukoviszidose-Ambulanz für Erwachsene am Luisenhospital ist erst die 13. Einrichtung ihrer Art in Deutschland und gleichzeitig die einzige Ambulanz in einer nicht-universitären Klinik. Viele medizinischen Disziplinen greifen durch die Anbindung ans Luisenhospital ineinander: Physiotherapie, Pneumologie, Diabetologie, Ernährungswissenschaften, Gastroenterologie und auch diagnostische Instrumente, wie das Lungenfunktionslabor und die Radiologie, bieten den Patienten eine multidisziplinäre Versorgung. Aber nicht nur die ist wichtig.

Individuelle Therapiekonzepte wurden erstellt. Die Behandlung ist flexibel, schnell und so, wie der einzelne Betroffene sie braucht. Es ist eine Erleichterung, wenn es den Patienten einmal nicht so gut geht, einfach „mal reinkommen“ zu können um schnell behandelt zu werden. Der Anzahl der stationären Aufenthalte kann so deutlich entgegen gewirkt werden.

Die engagierten Mitarbeiter sind sich der großen Verantwortung bewusst. Eine chronische Erkrankung verlangt eine enge Verbindung zwischen Patient und Arzt. Sie verlangt den ganzen Arzt, der durch seine menschliche oft schon freundschaftliche Nähe zum Erkrankten belohnt wird.

Pro Jahr kostet die Mukoviszidose Ambulanz rund 300.000 Euro. Aus wirtschaftlicher Sicht kann sich die Behandlung nicht rechnen. Das Luisenhospital macht es dennoch, weil wir unseren Auftrag darin sehen, Menschen zu helfen und stellt somit die erheblichen personellen Ressourcen dessen ungeachtet zur Verfügung.

Ihre Spendengelder werden ausschließlich für vielfältige Maßnahmen zum Wiedererlangen des Wohlbefindens der an Mukoviszidose erkrankten Patienten verwendet.

Wir sagen DANKE für Ihre finanzielle Unterstützung! So können auch weiterhin die Patienten mit besonderer Hingabe behandelt, gepflegt und betreut werden – um ihnen eine Chance für ein besseres Leben mit dieser Krankheit zu ermöglichen.

Klinik-Clowns

Lachen ist die beste Medizin! Wenn wir lachen, wirkt sich das positiv auf Körper und Seele aus. Lachen kann Stress abbauen, entspannen und Glückshormone freisetzen. Es hilft sogar gegen Schmerzen. Auch in der Pflege von an Demenz erkrankten Menschen sollte Humor seinen Platz haben. Studien belegen, dass ältere Demenzpatienten zufriedener und glücklicher sind, wenn man sie häufiger zum Lachen bringt und ihre Spiellaune möglichst lange erhält. Zudem sind sie weniger unruhig oder wie es medizinisch heißt: agitiert.

Unser Seniorenheim „Ein Zuhause im Alter" (EZIA) verbindet in der Betreuung seiner 72 Bewohner Traditionswissen und neue Erkenntnisse. Empathie und Wertschätzung sind die Basis des täglichen Miteinanders. Durch Clowns-Visiten sollen die Bewohner zusätzlich eine physische und psychische Aufhellung ihres Alltags erfahren. Regelmäßig werden zukünftig die Clowns vom Verein Klinik-Clowns Aachen e.V. Abwechslung, Spaß, Heiterkeit und Leichtigkeit in den Heimalltag bringen. Sie begegnen unseren Demenzpatienten in phantasievollem Spiel und schenken damit Augenblicke ohne Angst und Sorge.

Eine Ausdehnung des Projektes, auch für unsere Akut-Haus sowie unsere Geriatrische Klinik, ist in naher Zukunft vorgesehen.

Die Clowns-Visiten finden im 14-tägigen Rhythmus statt. 350 Euro kostet jede Clowns-Visite. Mit einer Anschubfinanzierung über 10.000 Euro durch die Stiftung „HUMOR HILFT HEILEN" von Dr. Eckart von Hirschhausen konnte das Projekt gestartet werden. Um langfristig und nachhaltig das Wohlbefinden unserer Heimbewohner und Patienten zu fördern, wird zukünftig der Einsatz der Klinikclowns durch den Förderverein des Luisenhospitals finanziert. Dazu sind wir auf Ihre Spenden angewiesen!

Inhaltlich begleitet werden die Klinik-Clowns durch unser Vorstandsmitglied Uwe Brandt, der bereits seit mehreren Jahren als Schirmherr des Klinik-Clowns Aachen e.V. eng mit dem Projekt verbunden ist.

Palliativmedizin

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“
(Cicely Saunders, englische Ärztin und Begründerin der modernen Palliativmedizin)

Palliativmedizin versteht sich im lateinischen Wortsinn (Pallium = der Mantel, palliare = beschützen) als „ummantelnde“, beschützende ganzheitliche Betreuung und Pflege. Ziel ist es, durch unsere palliativmedizinische Behandlung und Pflege in möglichst kurzer Zeit eine stabile Verbesserung der individuellen Lebensqualität zu erreichen, das Leben wieder lebenswerter und lebbarer zu machen sowie die verbleibende Zeit bis zuletzt so würdevoll wie möglich zu gestalten.

Menschen, die an einer nicht heilbaren Erkrankung leiden, haben im Spätstadium oft mit Beschwerden wie Schmerzen, Übelkeit, Gewichtsverlust, Unruhe und Anderem zu kämpfen. Dies kann die Lebensqualität erheblich beeinflussen. Aber auch die Angehörigen sind in diesen Situationen häufig überfordert und fühlen sich vielfach alleine gelassen.

Um den Patienten und Angehörigen in dieser Situation bestmöglich zu helfen, wurde ein palliativmedizinischer Konsiliardienst, unter der Leitung von Dr. med. Dirk Steffen, Oberarzt der Medizinischen Klink (Chefarzt Prof. Dr. Hermann Wasmuth), eingesetzt, der allen Patienten des Luisenhospitals und der Geriatrischen Klinik zur Verfügung steht. Dabei wird neben dem medizinischen Kernteam auch eng mit dem Sozialdienst, der Physiotherapie, den Psychologen, Psycho-Onkologen und der Krankenhausseelsorge zusammengearbeitet.

Um den schwerstkranken Patienten in dieser Situation eine multiprofessionelle Beratung, Begleitung und Versorgung bieten zu können, werden speziell ausgebildete „Palliative Care Nurses“ eingesetzt. 

Dieses zusätzliche Versorgungsangebot wird nur teilweise durch unser Gesundheitssystem finanziert, so dass wir uns als Förderverein in der Pflicht sehen, die vielfältigen Aufgaben in der palliativmedizinischen Versorgung finanziell zu unterstützen.

Durch Ihre Spenden geben Sie den schwerstkranken Menschen die Möglichkeit, den letzten Tagen mehr Leben zu geben.

Wir sagen DANKE für Ihre finanzielle Unterstützung. DANKE, dass Sie helfen den schwerstkranken Patienten Geborgenheit bis zuletzt zu ermöglichen.

"Kinder in Not"

Mit dem Projekt „Kinder in Not“ helfen wir jungen Verbrennungsopfern aus Kriegs- und Krisengebieten in aller Welt.

Auf Initiative der Hilfsorganisation „Friedensdorf International“ kommen schwer verletzte Kinder nach Deutschland, damit qualifizierte Fachärzte sie behandeln und ihnen Gesundheit, Bewegungsfreiheit sowie Lebensqualität zurückgeben, um die Chancen auf ein menschenwürdiges Leben zu erhöhen. Die Organisation kümmert sich um zahllose Kinder in aller Welt, die in ihren von Kriegen und Gewalt geprägten Heimatländern kaum vorstellbares Leid erfahren und deren Alltag von Gewalt und Not gekennzeichnet ist. Oft lernen diese Kinder in Deutschland erstmalig kennen, dass Menschen ihnen helfen und Zuwendung schenken.

Häufigste Erkrankungen und Verletzungen sind Verbrennungen, Narbenkontraktionen und Knochenentzündungen, die in den Heimatländern der Kinder nicht sachgerecht versorgt werden können und deshalb häufig zu schwersten Bewegungseinschränkungen und zum Verlust von Gliedmaßen führen können.

Die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie kooperiert für unser Projekt ausschließlich mit der Hilfsorganisation „Friedensdorf International“. Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Dan mon O´Dey stellt sich - dank seiner ausgezeichneten verbrennungschirurgischen Expertise - der großen Herausforderung, die Kinder am Luisenhospital zu behandeln.

Viele Kinder wurden bereits von Ärzten und Pflegepersonal des Luisenhospitals erfolgreich über mehrere Monate mit besonderer Hingabe behandelt, gepflegt und betreut. Neben all den Operationen und Therapien müssen sie fern der Heimat ohne ihre Eltern die Situation bewältigen. Die einfühlsame Betreuung von Ärzten und Pflegepersonal ist daher besonders wichtig.

Diese oft langwierigen und entsprechend teuren Behandlungen verursachen zusätzliche Aufwendungen für medizinische und orthopädische Hilfsmittel, die keine Krankenkasse übernimmt und die über viele Spenden finanziert werden müssen. Zum Beispiel kosten notwendige Kunsthaut-Transplantate bei einer Größe von 10x15 cm ca. 1.200 Euro pro Stück.

Der Freunde und Förderer des Luisenhospitals e. V. unterstützt die medizinische Einzelfallhilfe für kranke und verletzte Kinder, denen in ihrer Heimat nicht geholfen werden kann. Durch Ihre Spenden geben Sie diesen Kindern die Chance auf eine neue Zukunft mit Lebensqualität.

Wir sagen DANKE für Ihre finanzielle Unterstützung. DANKE, dass Sie uns helfen, den unglücklichen Kindern zu helfen.

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Vorstand

Helfen Sie mit!

Spendenkonto

Freunde und Förderer des Luisenhospitals e. V.
Sparkasse Aachen
IBAN: DE37 3905 0000 0047 2596 76
BIC:AACSDE33

 

Der Verein „Freunde und Förderer des Luisenhospitals Aachen e. V.“ ist mit Freistellungsbescheid des Finanzamtes Aachen-Stadt vom 16. Oktober 2013 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit und im Sinne des §§ 51 ff. AO als gemeinnützig anerkannt.

Der Verein „Freunde und Förderer des Luisenhospitals e.V.“ kann Zuwendungsbestätigungen ausstellen.

Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig eine unrichtige Zuwendungsbestätigung erstellt oder wer veranlasst, dass Zuwendungen nicht zu den in der Zuwendungsbestätigung angegebenen steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden, haftet für die entgangene Steuer (§ 10b Abs. 4 EStG, § 9 Abs. 3 KStG, § 9 Nr. 5 GewStG).

Diese Bestätigung wird nicht als Nachweis für die steuerliche Berücksichtigung der Zuwendung anerkannt, wenn das Datum des Freistellungsbescheides länger als 5 Jahre bzw. das Datum der Feststellung der Einhaltung der satzungsgemäßen Voraussetzungen nach § 60a Abs. 1 AO länger als 3 Jahre seit Ausstellung des Bescheides zurückliegt (§ 63 Abs. 5 AO).

 

 

Ansprechpartner

Kontaktieren Sie uns

Elke Hindemith
Sekretariat

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Dienstag – Freitag: 09:00 – 13:00 Uhr
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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