Profil

Haben Sie ein paar Minuten Zeit?

"Der Patientenfürsprecher prüft Anregungen und Beschwerden der Patienten und vertritt deren Anliegen. Er kann sich mit Einverständnis des betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Der Patientenfürsprecher hat alle Sachverhalte, die ihm in dieser Eigenschaft bekannt werden, vertraulich zu behandeln."

Um aus Ihren Erfahrungen in unserem Hause zu lernen, ist man dankbar für entsprechende Hinweise im Fragebogen "Haben Sie ein paar Minuten Zeit?". Alle Patientenfragebögen werden von unserer Patientenfürsprecherin Margot Kalf eingesehen und mit dem Qualitätsmanagementbeauftragten, Herr Dipl.-Pflegew. Uwe Osterland, gemeinsam einmal wöchentlich besprochen. Für Lob und Kritik gilt das Gleiche: Beides wird an die entsprechenden verantwortlichen Mitarbeiter/innen weitergeleitet. Kritik wird ausgewertet und führt in der Regel dazu, dass Verbesserungsprojekte eingeleitet werden. Anschließend erfolgt die Rückmeldung an die Patienten, wenn diese das wünschen. Durch Ihre aktive Mithilfe können wir so dafür Sorge tragen, dass das Luisenhospital auch weiterhin ein guter Partner in Fragen Gesundheit an Ihrer Seite bleibt.

Information

Als Patientenfürsprecherin im Luisenhospital Aachen darf ich mich Ihnen vorstellen: 

Patientenfürsprecher arbeiten ehrenamtlich in Krankenhäusern. Sie sind unabhängig und nicht weisungsgebunden. Sie unterstützen Patienten bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus. In regelmäßigen Sprechstunden in Räumlichkeiten des Krankenhauses haben die Patienten die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Grundlage für die Arbeit und Aufgaben des Patientenfürsprechers bildet das Landeskrankenhausgesetz Nordrhein Westfalen.

Bereits seit 1994 engagiere ich, Margot Kalf, mich ehrenamtlich im Betreuungsdienst und versuche durch mitmenschliche Nähe, Zuwendung und Aufmerksamt für die Sorgen und Nöte der Patientinnen und Patienten einen Betrag zu deren Wohlbefinden zu leisten. 2010 sprach die damalige Patientenfürsprecherin mich an, ob ich dieses Ehrenamt am Luisenhospital übernehmen möchte, da sie sich aus dem Amt zurückziehen wollte. Nach kurzer Bedenkzeit sagte ich zu und wurde vom Beirat des Krankenhauses für dieses Amt bestätigt. Den ersten Sprechstunden habe ich schon leicht sorgenvoll entgegengesehen; wusste ich doch nicht ganz, was da auf mich zukam.

Da ich aber immer schon gerne mit und für Menschen gearbeitet habe, gewöhnte ich mich rasch daran, den Patienten bei der Schilderung ihrer Probleme in Ruhe zu zuhören, aufgebrachte Menschen zu beruhigen, die Sorgen und Nöte an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten und gerechtfertigte Beschwerden sehr zügig mit den betroffenen Personen zu bearbeiten.

Wichtig ist es mir auch immer noch, meine Funktion in diesem Krankenhaus bekannt zu machen. Je schneller und besser Probleme, Missverständnisse und Aggressionen abgebaut werden, umso besser kann auch in unserem Krankenhaus gearbeitet werden, und umso besser ist auch das Ergebnis der Arbeit. Daher ist mir zum Abschluss noch folgendes wichtig: In allen Fällen, die mir vorgetragen werden, gehe ich nicht gegen Mitarbeiter des Krankenhauses vor, sondern versuche immer, die Probleme zum Wohle aller Beteiligten zu lösen.

Vieles ist in persönlichen Gesprächen im Beisein einer unabhängigen Person wie mir besser und schneller zu bereinigen, als wenn sich die Wut langsam anstaut. Bisher habe ich es noch nie bereut, diese ehrenamtliche Tätigkeit übernommen zu haben. Ich komme immer gerne und kenne zahlreiche Mitarbeiter des Luisenhospitals aus persönlichen Gesprächen.