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Stationäre Leistungsabrechnung
Die Stationäre Leistungsabrechnung findet im Luisenhopsital seit August 2003 auf Basis der Fallpauschalen- und Zusatzentgelt-Abrechnung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG)sowie des Krankenhausentgeltgesetzes (KHEntgG) in der jeweils gültigen Fassung statt.Danach werden allgemeine Krankenhausleistungen überwiegend überdiagnoseorientierte Fallpauschalen (sog. Diagnosis Related Groups – DRG)abgerechnet. Entsprechend der DRG-Systematik bemisst sich das konkrete Entgelt nach den individuellen Umständen des Krankheitsfalls.Die Zuweisung zu einer DRG erfolgt über verschiedene Parameter: Die wichtigsten sind hierbei die Hauptdiagnose sowie ggf. durchgeführte Prozeduren (Operationen, aufwendige diagnostische oder therapeutische Leistungen). Eventuelle vorhandene Nebendiagnosen können zudem die Schweregradeinstufung beeinflussen. Für die Festlegung der Diagnosen bzw.Prozeduren stehen Kataloge (OPS-301 und ICD-10) zur Verfügung. Neben den bisher genannten können auch andere Faktoren wie z. B. das Alter oder die Entlassungsart Auswirkung auf die Zuweisung einer DRG haben. Die genauen Definitionen der einzelnen DRGs sind im jeweils aktuell gültigen DRG Klassifikationssystem(DRG-Definitionshandbuch) festgelegt. Jede DRG ist mit einem entsprechenden Relativgewicht bewertet, welches im Rahmen derDRG-Systempflege jährlich variieren kann. Diesem Relativgewicht ist ein inEuro ausgedrückter Basisfallwert (festgesetzter Wert einer Bezugsleistung)zugeordnet. Dieser unterliegt jährlichen Veränderungen.Welche DRG bei Ihrem Krankheitsbild letztlich für die Abrechnung heranzuziehen ist, lässt sich nicht vorhersagen. Hierfür kommt es darauf an,welche Diagnose(n) am Ende des stationären Aufenthaltes gestellt und welche diagnostischen bzw. therapeutischen Leistungen im Fortgang des Behandlungsgeschehens konkret erbracht werden.Bzgl. der Verweildauer im Krankenhaus ist für jede DRG ist eine sog. Obere bzw. Untere Grenzverweildauer festgelegt, für die bei Über- oder Unterschreitung gesetzlich vorgegebene Zu- oder Abschläge fällig werden. Gem. § 17 b Abs. 1 Satz 12 KHG können die für die Entwicklung und Pflege des deutschen DRG-Systems zuständigen Selbstverwaltungspartner auf der Bundesebene (GKV-Spitzenverbände, PKV-Verband und Deutsche Krankenhausgesellschaft) Zusatzentgelte für Leistungen, Leistungskomplexe oder Arzneimittel vereinbaren sowie die Höhe der Entgelte.Für jeden vollstationären Krankenhausaufenthalt wird eine Eigenbeteiligungdes Patienten in Höhe von 10,- Euro je Kalendertag, allerdings für höchstens 28 Tage pro Kalenderjahr, fällig.Alle Abrechnungen mit den gesetzlichen Kostenträgern erfolgen gem. § 301SGB V per Datenfernübermittlung.
Ambulante Leistungsabrechnung
Selbstverständlich rechnen wir für Sie auch alle ambulanten Leistungen mit den Kostenübernehmern ab, ganz gleich, ob Sie durch einen Arbeits- oder Sportunfall, als Notfall oder mit einer Überweisung von Ihrem Hausarzt in unser Krankenhaus kommen. Damit Sie in aller Ruhe gesunden können, nehmen wir Ihnen diese Arbeit gerne ab.