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Mein neues Gelenk

 

Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen Gelenk

Vor der Entscheidung für ein neues Gelenk, gehen Ihnen viele Fragen durch den Kopf: Ist das wirklich sinnvoll? Wie groß ist mein Risiko? Sollte ich nicht noch warten?


Sie haben Recht. Der Schritt zum neuen Gelenk muss wohl überlegt sein. Wir helfen Ihnen dabei. Unsere Experten sind für Sie da und informieren Sie ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten.

Einen ersten Eindruck zu unserem Leistugsspektrum bekommen Sie auf dieser Seite. In unserer Endoprothetiksprechstunde beantworten wir gerne persönlich Ihre Fragen.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 0241/414-2121!

Team

Unsere Leistungen

Im Folgenden zeigen wir Ihnen unser vielfältiges Leistungsspektrum.
Wenn Sie Fragen zu unseren Leistungen haben, scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.
Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Im Endoprothetikzentrum wird das gesamte Spektrum des Gelenkersatzes angeboten. Von der Entscheidung für eine Prothese bis hin zur anschließenden Rehabilitation sind Sie bei uns in besten Händen. In einem persönlichen Gespräch nehmen wir uns Zeit für Sie und zeigen Ihnen die vielfältigen Prothesen, Verfahren sowie Möglichkeiten.

Knie

Das Kniegelenk ist das größte menschliche Gelenk im Körper, welches den Oberschenkelknochen (Femur), die Kniescheibe (Patella) und das Schienbein (Tibia) miteinander verbindet. Als sogenanntes Dreh-Scharniergelenk sorgt es dafür, dass wir unser Bein beugen und strecken sowie in der Beuge leicht ein und ausdrehen können.

Das Knie besteht aus zwei  Einzelgelenken: dem Kniescheibengelenk (Articulatio femoropatellaris) und dem Kniekehlgelenk (Articulatio femorotibialis) und setzt sich aus Gelenkknorpel, der Gelenkkapsel (Capsula articularis) Bändern und Menisken zusammen, die im Zusammenspiel für die schmerzfreie und uneingeschränkte Beweglichkeit des Kniegelenks sorgen.

Die wohl häufigste Ursache von Schmerzen, die eine Knietransplantation nötig macht, ist Arthrose (Gonarthrose). Kniearthritis (Entzündung), Unfälle, Kniefehlstellungen oder ein steifes Knie sind weitere schmerzhafte Ursachen, die einer Knieprothese vorausgehen.

Inzwischen gehört die Implantation einer Knieprothese zu den häufigsten Eingriffen in der Orthopädie. Mit  rund 165.000 Knieimplantationen jährlich zählt die Operation zu den Standardeingriffen.

Die Aufgabe einer Knieprothese ist es, die Form und Funktion eines normalen Kniegelenks zu imitieren. Je nach Ausprägung stehen heutzutage unterschiedliche Prothesen - als Teil- oder Vollprothese zur Verfügung:

  • Unikondylärer Oberflächenersatz (Schlittenprothese)
  • Bikondylärer Oberflächenersatz (Knie-TEP)
  • Vollständiger Oberflächenersatz (Achsgeführte Knieprothese)

Grundsätzlich werden bei einer Knieprothese Metalle (Kobalt-Chrom-Legierungen), Kunststoffe (Polythylen) und Keramik verwendet.

Welche speziellen Techniken und Verfahren es zur Implantation einer Knieprothese gibt, finden Sie unter dem Punkt Techniken und Verfahren.

Hüfte

Das Hüftgelenk ist das zweitgrößte Gelenk im menschlichen Körper und bildet den Übergang zwischen Becken und Oberschenkelknochen. Das Hüftgelenk ist ein Kugelgelenk und ermöglicht so die Bewegung des Oberschenkels in alle Richtungen.

Der Gelenkkopf besteht aus der Hüftpfanne (Acetabulum), welche mit dem Hüftbein und dem Hüftkopf (Caput ossis femoris) verbunden ist und von der Pfanne nahezu umschlossen wird. Der Hüftkopf stellt gleichzeitig den Abschluss des Oberschenkelknochens (Femur) dar.

In der Hüfte befindet sich der kräftigste Bandapparat im ganzen Körper. Drei Bänder winden sich schraubenförmig um den Oberschenkelhalsknochen; ein weiteres liegt an der Innenfläche der Gelenkkapsel und umgibt die engste Stelle des Oberschenkelhalsknochens. Im inneren des Gelenks versorgt die Gelenkflüssigkeit den Knorpel mit Nähstoffen und bildet den Schmierstoff für das Hüftgelenk.

Hüftbeschwerden können viele unterschiedliche Ursachen haben. Neben einem altersbedingten Verschleiß (primäre Coxarthrose), sind auch angeborene Formveränderungen des Hüftgelenkes, rheumatische Erkrankungen, stoffwechselbedingte Durchblutungsstörungen, Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen mögliche Ursachen von Hüftbeschwerden. Des Weiteren können Unfälle, die zu Gelenkverletzungen führen, Auslöser von Hüftbeschwerden.

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks ist in Deutschland eine der häufigsten Eingriffe in der Orthopädie. Die Aufgabe einer Hüftprothese ist das Ersetzen des Oberschenkelkopfs und der Hüftgelenkpfanne. Die Prothese ist dem natürlichen Gelenk nachempfunden. Je nach Ausprägung stehen heutzutage unterschiedliche Prothesen zur Verfügung, die es gestatten, möglichst viel natürliche Knochensubstanz zu erhalten:

  • Hüftkopfprothese
  • Hüftschaftprothese
  • Hüftkappenprothese (Technik nach Mc Minn)
  • Hüft-Totalendoprothese (Hüft-TEP)

Grundsätzlich werden Metalle, Polymere und Keramik für orthopädische Zecke bei künstlichen Hüftgelenken verwendet. Kombinationen der Materialen sind Metall-Metall-Gleitpaarung (Hüftkopf aus Metall /Pfanne aus Metall), Keramik-Keramik-, Metall-Polyethylen- und Keramik-Polyethylen-Gleitpaarungen.

Welche speziellen Techniken und Verfahren es zur Verankerung einer Hüftprothese gibt, finden Sie unter dem Punkt Techniken und Verfahren.

Schulter, Ellenbogen und Sprunggelenk

  • Arthroskopische Operationen an Schulter- und Ellbogengelenk (Schulterstabilisierungen, subacromiale Dekompressionen, Rekonstruktion der Rotatorenmanschette)
  • Arthroskopische Operationen an Knie- und Sprunggelenk (Meniskuschirurgie, Kreuzbandersatzoperationen, Knorpelchirurgie)
  • Gelenkerhaltende Umstellungsosteotomien an Becken, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk, Fuß
  • Knorpel Reparation: Knorpelzelltransplantation/ Zellfreie Verfahren
  • Künstlicher Gelenkersatz (Endoprothetik/Revisionsendoprothetik) von Schulter-, Ellbogen, Hüft-, Knie- und Sprunggelenk
  • Wechselendoprothetik von aseptisch und septisch gelockerten Prothesen an Knie- und Hüftgelenk
  • Korrektive Chirurgie von Beinachsfehlstellungen Fußchirurgie mit Korrektur aller angeborenen oder erworbenen Deformitäten

Knie-Navigation

Die Navigation in der Knieendoprothetik dient unter anderen der Vermessung von Implantatpositionen, Achsverhältnissen, Beinlängen und Bewegungsumfängen. Sie  bietet eine hochpräzise Ausrichtung der Komponenten und eine zusätzliche Kontrolle während der Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Dies stellt die Basis für den Erfolg von Prothesenimplantationen dar.

Im Gegensatz zu robotergestützten Operationsverfahren wird der eigentliche operative Eingriff manuell durch den Operateur durchgeführt. So profitieren Sie direkt von der Kompetenz unserer Chirurgen.

Techniken und Verfahren

Techniken und Verfahren zur Verankerung einer Hüftprothese
Techniken und Verfahren zur Implantation einer Knieprothese

Wann ist eine Prothese notwendig?

Durch anhaltende Schmerzen und Einschränkungen des Bewegungsapparates ist die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Erst wenn die konservativen und gelenkerhaltenden Therapiemaßnahmen (beispielsweise Krankengymnastik, Physiotherapie oder medikamentöse Therapie) unwirksam bleiben, kommt eine Prothese in Betracht.

Der Eingriff sollte gut überlegt sein und sämtliche Möglichkeiten und alternativen Behandlungsmethoden besprochen werden. 

Ob und welche Prothese für Sie in Frage kommt, hängt von unterschiedlichen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Gewicht, Körperbau, Gesundheitszustand, der Qualität der Knochen und der körperlichen Aktivität sowie der therapeutischen Vorgeschichte ab.

In einem persönlichen Beratungsgespräch stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten gerne vor.

 

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