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Erlösmanagement im Krankenhaus

Das Medizincontrolling ist die klassische Schnittstelle zwischen Medizin und Betriebswirtschaft, d.h. zwischen ärztlicher und kaufmännischer Leitung im Krankenhaus. Je mehr sich betriebswirtschaftliche Strukturen im Gesundheitswesen durchsetzen, desto wichtiger wird ein gut funktionierendes Controlling: "Der Arzt gibt durch die Dokumentation der Diagnose zugleich die Rechnungslegung vor" – in diesem Satz drückt sich ein Kerngedanke des Medizincontrolling aus. Durch das Kodieren von Diagnosen und Prozeduren werden alle Krankenhausleistungen, die für einen Patienten erbracht werden, erfasst. Diese Daten sind wiederum unmittelbar für die Rechnungsabteilung (Leistungsabrechnung) und auch für die strategische Planung des Krankenhauses zugänglich. Das Luisenhospital verfügt schon seit geraumer Zeit über diese für das Klinik-Controlling ideale Situation. Durch die Einführung der diagnostisch bezogenen Fallpauschalen und dem damit verbundenen Kostendruck besteht auch für uns die Notwendigkeit unsere Kostensituation zu erfassen und alle verfügbaren Soll- und Ist-Werte zu bestimmen. Besonderes Augenmerk legen wir deshalb auf ein gut funktionierendes Kodier- und Berichtsystem. Auch die Bedeutung der DRG zur Leistungssteuerung und zur Budgetplanung wird streng beachtet. Um den Erfolg sichern zu können, finden Qualitäts- und Risikomanagement Anwendung.