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Aus der Praxis

Lernen und Verstehen

Die Theorie in der Praxis: Unsere Schülerstation:

Schüler*innen nehmen die Leitung in die Hand

Regelmäßig leitet der Oberkurs der Gesundheits- und Krankenpflegeschule selbständig für eine Woche eine Station im Luisenhospital. Ziel ist es, die Auszubildenden auf ihre Arbeit als examinierte Pflegekräfte noch besser vorzubereiten.

Die angehenden Krankenpfleger/innen übernehmen eigenverantwortlich die Pflege der Patienten im Früh- und Spätdienst. Begleitet werden sie dabei durch die examinierten Pflegekräfte, die Hilfestellungen geben. "Die größte Herausforderung bestand darin, sich in die neue Rolle einzufinden. Es ist nicht einfach als Schülerin Aufgaben an bereits examinierte Pflegekräfte zu delegieren", berichtet die ehemalige Schülerin Vivien von ihrer Erfahrung als Stationsleitung. "Wir haben uns das nicht so stressig vorgestellt. Viele Dinge sind neu für uns, aber so haben wir viel in der Zeit gelernt - von der Organisation über das Miteinander in der Gruppe bis hin zu praktischen Aufgaben", ergänzte Schülerin Ann-Kathrin. Beide wurden durch den Kurs aus zuvor sechs freiwillig aufgestellten Kandidat*innen für diese Zeit als Stationsleitung gewählt.

Gelernt haben nicht nur die Schüler*innen in dieser Zeit: "Es ist ein gegenseitiges Lernen. Wir bekommen auf diese Weise die Belastungssituation auf der Station mit und können uns den Gegebenheiten besser anpassen", berichtet Annette Küppers, Lehrkraft an der CBG, die das Pilotprojekt leitet und die gemachten Erfahrungen in die Ausbildung einfließen lässt. "Die bisherigen Rückmeldungen sind sehr positiv", freut sich die Pädagogin über das Feedback.

Auch die Stationsleitung Schwester Stefanie ist begeistert von dem engagierten Einsatz der Auszubildenden: "Es ist eine sehr anspruchsvolle und arbeitsintensive Station. Daher hat mich die Leistung der Schüler positiv überrascht."


Euregionale Zusammenarbeit in der Pflegeausbildung

Pflegen in der EUREGIO

Seit über 25 Jahren nimmt unsere Bildungseinrichtung an dem euregionalen Intensivprogramm „Pflegen in der EUREGIO“ teil, in dem Auszubildende, Studenten*innen und Dozenten*innen aus 7 Hochschulen und Fachschulen aus drei Ländern und fünf Regionen der Euregio Maas-Rhein einmal jährlich für eine Woche zusammenfinden.
Hauptziel dieser Studienwoche ist es, den Auszubildenden und Studenten*innen aus der Pflege und ihren Dozenten*innen den Austausch von Informationen über ihre Ausbildung, ihre berufliche Situation, ihre Gesundheitssysteme und über ihre Region zu ermöglichen.  Dabei steht neben dem fachlichen Diskurs auch das Kennenlernen verschiedener Menschen, Kulturen und Sprachen im Fokus.
50 Studenten*innen und 10 Tutoren*innen erhalten so die Möglichkeit, über die Grenzen hinaus mit- und voneinander zu lernen. In regional und sprachlich gemischten Arbeitsgruppen wird nach der Methode des „problemorientierten Lernens“ ein typisches Fallbeispiel aus einer von vier medizinischen Fachdisziplinen (Palliativmedizin, Pädiatrie, Geriatrie und Psychiatrie) bearbeitet.
Durch das selbstorganisierte Lernen und die Besichtigungen von medizinischen Einrichtungen aller Regionen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der medizinischen und pflegerischen Versorgung dieser Patienten*innen deutlich. Die Teilnehmer*innen erheben ein „fallbezogenes Euregionales Benchmarking“ und es entsteht am Ende ein „Euregionaler best practice Pflegeplan“.
Wir freuen uns jedes Jahr auf viele Begegnungen und einen weiterführenden Austausch, der Wissen, Vertrautheit und Zusammengehörigkeitsgefühl schafft und damit kulturelle Identität und Normalität ermöglicht.

Pressemittelung Euregioprojekt 2020 der KrankenpflegeeinreichtungenPressemitteilung_Euregio_2020236.03 KB | PDF
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