AUSFALL: Reanimieren ohne Angst
Jährlich sterben 100.000 Menschen an den Folgen des plötzlichen Herztods. Damit stellt er die Todesursache Nummer 1 dar. Junge Menschen sind dabei ebenso betroffen wie ältere. Verursacht wird der Herztod in 80 Prozent aller Fälle durch das Herzkammerflimmern. Aber auch ein Stromunfall, Drogenmissbrauch oder diverse Vorerkrankungen können zum Herztod führen.
Dabei sinkt die Überlebenschance um 10 Prozent pro Minute, in der keine Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) erfolgt oder das Herzkammerflimmern unterbrochen wird. Der Grund hierfür ist, dass Körperzellen ohne Sauerstoff absterben. Am sensibelsten reagieren die Gehirnzellen auf den Sauerstoffmangel. Nach bereits drei Minuten beginnen diese abzusterben. Daher ist eine sofortige HLW das wichtigste für die betroffene Person.
Die Reanimation gehört zu den Fähigkeiten, die man nicht oft genug trainieren kann. Dr. Markus Sporkert, erfahrener Intensivmediziner und Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des Luisenhospitals, erläutert in unseren Luisensälen die Grundlagen der Reanimation (Herz-Lungen-Wiederbelebung). Anhand einer Reanimationspuppe demonstriert er, wie man im Ernstfall richtig handelt und so Leben retten kann.
Weitere Termine 2026:
20. Oktober
Weitere Infos
| Veranstaltungsort: | Luisensäle |
| Datum: | 10.02.26 |
| Uhrzeit: | 18:00 Uhr |
| Preis: | Kostenfrei |
Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich
per Mail an treffpunkt-luise@luisenhospital.de
telefonisch unter 0241/414-2205 oder
persönlich im Treffpunkt Luise,
Weberstraße 6,
52064 Aachen