Chirurgie

Magen



Der Magen liegt zentral im Oberbauch. Er dient als Zwischenspeicher der geschluckten Nahrung und sorgt mit seiner Säure für die Abtötung von Keimen. Portionsweise gibt er seinen Inhalt an den nachfolgenden Dünndarm, genauer den ersten Abschnitt davon, den Zwölffingerdarm (Duodenum) weiter.

Magenerkrankungen machen sich üblicherweise durch Schmerzen bemerkbar. Wenn die Erkrankung zu einer Verengung des Magenausgangs führt, können auch Übelkeit und Erbrechendominieren. Gelegentlich kommt es auch zu einer Blutung im Magen, die sich dann durch blutigen oder schwarz verfärbten Stuhl bemerkbar macht.
Über die Krankheitssymptome lässt sich nicht zwischen gut- und bösartigen Erkrankungen entscheiden, hierzu ist unbedingt eine Spiegelung erforderlich.

Magengeschwüre werden heute ganz überwiegend mit Medikamenten behandelt. Nur wenn diese Therapie nicht funktioniert, muss der Chirurg eventuell einen Teil des Magens, selten den ganzen Magen entfernen. Auch die meisten Blutungen im Magen können heute nicht-operativ, d.h. durch die Spiegelung behandelt werden, so dass nur die schwierigsten Fälle operiert werden müssen. Anders sieht es bei den gut- oder bösartigen Tumoren des Magens aus. Diese erfordern zur Heilung immer die operative Entfernung, die allerdings bei gutartigen Tumoren oft laparoskopisch möglich ist.

Bei bösartigen Erkrankungen wird vor der Operation heute oft eine Chemotherapie vorgeschaltet, da dies die Heilungschancen erhöht. Auch nach Totalentfernung des Magens ist die Lebensqualität - nach einer gewissen Gewöhnungszeit - sehr gut und bedeutet für den Patienten praktisch keine Einschränkungen.

Bitte kommen Sie gerne in unsere  Sprechstunde Bauchzentrum für ein Beratungsgespräch.

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